Genehmigungen für Drohnen

Drohnen Kenntnisnachweis nach § 21d der LuftVO

Drohnen Kenntnisnachweis nach § 21d der LuftVO
Drohnen Kenntnisnachweis nach § 21d der LuftVO für Christian Hübner ausgestellt von der Lufthansa Aviation Training Germany GmbH

Seit 1. Oktober 2017 benötigen Piloten für das Fliegen einer Drohne einen gewerblichen Nachweis besonderer Kenntnisse. Dieser gesetzlich geforderte Nachweis besonderer Kenntnisse zum Steuern von Drohnen muss mittels einer Theorieprüfung bei einer anerkannten Stelle des Luftfahrtbundesamtes (LBA) absolviert werden. Erst mit diesem gewerblichen Kenntnisnachweis ist es möglich, Aufstiegs- und Sondergenehmigungen für das Gewerbliche fliegen, bei der jeweiligen Luftfahrtbehörde des Bundeslandes zu erhalten. Unsere Piloten haben diesen wichtigen Nachweis für das gewerbliche Fliegen absolviert und erhalten.

Haftpflichtversicherung ist Pflicht

Standorte:
Standorte: Kiel in Schleswig-Holstein und Rosenheim in Bayern

Haftpflichtversicherung: Eine sehr wichtige Voraussetzung für das Fliegen mit UAVs (Unmanned Areal Vehicle, Drohnen oder Multikopter) ist immer die Haftpflichtversicherung.  Das gilt für private Piloten sowie gewerbliche Piloten.


Die Drohnenpiloten von AeroMovie sind für das gewerbliche Fliegen, mit einer Versicherungssumme bis 3.000.000 € abgesichert.

Drohnen Kennzeichnungspflicht

Jede Drohne ab einem Startgewicht über 250 Gramm unterliegt der Kennzeichnungspflicht und muss mit der vollständigen Adresse des Halters / Eigentümers gekennzeichnet sein. Die Drohnen Plakette muss gut lesbar an der Drohne (permanent) befestigt und feuerfest sein.

Jede Drohnen von AeroMovie hat eine feuerfest Plakette mit der kompletten Adresse des Halters / Eigentümers.

Wie hoch darf man mit einer Drohne fliegen?

Die maximale Flughöhe für Drohnen ist vom Gesetzgeber auf 100 Meter über Grund begrenzt (unkontrollierter Luftraum G). Im kontrollierten Luftraum (D) besteht seitens der DFS eine Allgemeinfreigabe für Aufstiege von Flugmodellen und UAS bis zu einer Höhe von 50 Metern über Grund oder Wasser. Möchte man im kontrollierten Luftraum höher als 50 Meter fliegen, muss immer eine Sondergenehmigung beantragt werden.

Die Drohnenpiloten von AeroMovie haben alle den Drohnen Kenntnisnachweis nach § 21d der LuftVO bei einer anerkannten Stelle des Luftfahrtbundesamtes (LBA) absolviert und können somit Sondergenehmigungen beantragen.

Was ist nach § 21 b LuftVO generell verboten:

Neue Drohnengesetze 2017
Neue Drohnengesetze 2017 Vorschriften, Genehmigungen für die Nutzung von Drohnen und Multicoptern

- außerhalb der Sichtweite des Steuerers, sofern die Startmasse des Geräts fünf Kilogramm und weniger beträgt.

Hier kann AeroMovie eine Sondergenehmigung beantragen.

- fliegen innerhalb eines Radius von 1,5 km zu Flugplätzen

Hier kann AeroMovie eine Sondergenehmigung beantragen.

- über und in einem seitlichen Abstand von weniger als 100 Metern von Menschenansammlungen, Unglücksorten, Katastrophengebieten und anderen Einsatzorten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, sowie über mobilen Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr im Rahmen angemeldeter Manöver und Übungen.

Die Piloten von AeroMovie haben eine Allgemeinefreigabe für den Abstand zu Menschenansammlungen. Hier tritt die 1:1 Regel in Kraft. Der Mindestabstand von 10 m bei einer Höhe von 10 m ist hier als kleinster Abstand vorgegeben. Somit muss die Höhe des Fluggerätes über Grund stets kleiner als der seitliche Abstand sein. Die maximale Höhe beträgt 100 m bei 100 m seitlichen Abstand.

- über und in einem seitlichen Abstand von weniger als 100 Metern von der Begrenzung von Industrieanlagen, Justizvollzugsanstalten, Einrichtungen des Maßregelvollzugs, militärischen Anlagen und Organisationen, Anlagen der Energieerzeugung und -verteilung sowie über Einrichtungen, in denen erlaubnisbedürftige Tätigkeiten der Schutzstufe 4 nach der Biostoffverordnung ausgeübt werden, soweit nicht der Betreiber der Anlage dem Betrieb ausdrücklich zugestimmt hat.

Hier kann AeroMovie eine Sondergenehmigung beantragen, soweit der Betreiber der Anlage dem Betrieb ausdrücklich zugestimmt hat.

- über und in einem seitlichen Abstand von weniger als 100 Metern von Grundstücken, auf denen die Verfassungsorgane des Bundes oder der Länder oder oberste und obere Bundes- oder Landesbehörden oder diplomatische und konsularische Vertretungen sowie internationale Organisationen im Sinne des Völkerrechts ihren Sitz haben sowie von Liegenschaften von Polizei und anderen Sicherheitsbehörden, soweit nicht die Stelle dem Betrieb ausdrücklich zugestimmt hat.

Hier kann AeroMovie eine Sondergenehmigung beantragen, soweit der Betreiber der Anlage dem Betrieb ausdrücklich zugestimmt hat.

- über und in einem seitlichen Abstand von 100 Metern von Bundesfernstraßen, Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen, soweit nicht die zuständige Stelle dem Betrieb ausdrücklich zugestimmt hat.

Die Piloten von AeroMovie haben eine Allgemeinfreigabe für den Abstand zu Bundesfernstraßen, Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen. Hier tritt ebenfalls die 1:1 Regel in Kraft. Der Mindestabstand von 10 m bei einer Höhe von 10 m ist hier mindestens vorgeben. Bei Wasser-, Kraft- und Schienenfahrzeugen muss der Abstand mind. 50 Meter betragen. Der Überflug darf in einer Höhe von mind. 50 Meter zügig ohne jegliches Verweilen des betreffenden Verkehrsweges erfolgen.

- über und in einem seitlichen Abstand von 100 Metern von der Begrenzung von Krankenhäusern (Achtung: der Mindestabstand zu Hubschrauberflugplätzen an Krankenhäusern nach Ziffer 2. d) beträgt 1,5 km). Für Krankenhäuser gibt es zurzeit keine Möglichkeiten eine Sondergenehmigung zubeantragen.

- über Naturschutzgebieten im Sinne des § 23 Absatz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes, Nationalparken im Sinne des § 24 des Bundesnaturschutzgesetzes und über Gebieten im Sinne des § 7 Absatz 1 Nummer 6 und 7 des Bundesnaturschutzgesetzes, soweit der Betrieb von unbemannten Fluggeräten in diesen Gebieten nach landesrechtlichen Vorschriften nicht abweichend geregelt ist.

Hier kann AeroMovie eine Sondergenehmigung beantragen, soweit ein Weisungsbefugter des Naturschutzgebietes dem Betrieb ausdrücklich zugestimmt hat.

- über Wohngrundstücken, wenn die Startmasse des Geräts mehr als 0,25 Kilogramm beträgt oder das Gerät oder seine Ausrüstung in der Lage sind, optische, akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen, es sei denn, der durch den Betrieb über dem jeweiligen Wohngrundstück in seinen Rechten betroffene Eigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte hat dem Überflug ausdrücklich zugestimmt.

Die Piloten von AeroMovie haben eine Allgemeinfreigabe für das Überfliegen von Wohngrundstücken, wenn die Drohne eine Startmasse von weniger als 2 Kilogramm hat, die Mindesthöhe von 30 m eingehalten wird und der Überflug zur Erfüllung des Zwecks für den Betrieb unumgänglich ist.

- in Flughöhen über 100 Metern über Grund, es sei denn, der Betrieb findet auf einem zugelassenen Modellfluggelände statt oder, soweit es sich nicht um einen Multicopter handelt, der Steuerer ist Inhaber einer gültigen Erlaubnis als Luftfahrzeugführer oder verfügt über eine Bescheinigung (§ 21a Absatz 4 Satz 3 Nummer 2 oder 3 LuftVO)

Hier kann AeroMovie eine Sondergenehmigung beantragen, sollte die gesetzliche Flughöhe von 100 m überschritten werden.

- unbeschadet des § 21 LuftVO in Kontrollzonen, es sei denn, die Flughöhe übersteigt nicht 50 Meter über Grund.

Hier kann AeroMovie eine Sondergenehmigung beantragen, sollte die Flughöhe im kontrollierten Luftraum über 50 m gehen (maximal bis 100 m)

- zum Transport von Explosivstoffen und pyrotechnischen Gegenständen, von radioaktiven Stoffen, von gefährlichen Stoffen und Gemischen gemäß § 3 der Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen, von Biostoffen der Risikogruppen 2 bis 4 gemäß § 3 Absatz 1 der Biostoffverordnung sowie von Gegenständen, Flüssigkeiten oder gasförmigen Substanzen, die geeignet sind, bei Abwurf oder Freisetzung Panik, Furcht oder Schrecken bei Menschen hervorzurufen. Zum Transport von Explosivstoffen und pyrotechnischen Gegenständen usw. gibt es zurzeit keine Möglichkeit eine Sondergenehmigung zubeantragen.

Wichtig!! Beantragung einer Einzelaufstiegserlaubnis:

Da die Beantragung einer Einzelaufstiegserlaubnis (Sondergenehmigung) zwischen 2 bis 14 Tagen dauern kann (je nach Bundesland), ist es wichtig, dies bei der Buchung zu berücksichtigen. Auch für Nachtflüge ist immer eine Einzelaufstiegserlaubnis notwendig, unabhängig der Gewichtsklasse. Bedenken Sie auch, dass jedes Bundesland die Regeln etwas anders ausgelegen kann. Daher müssen wir vor Angebotserstellung immer den Ort kontrollieren der beflogen werden soll, um die hier geltenden Regeln zu prüfen.

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